Palliativpflegefachkraft nach § 39a SGB V

Zielgruppe

Pflegefachkräfte, die sich auf die Palliativversorgung spezialisieren möchten.

Ausbildungsziel

Die Teilnehmenden erwerben umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten, um Menschen in palliativen Situationen fachgerecht zu betreuen und zu begleiten. Sie lernen, die Bedürfnisse von Patienten und deren Angehörigen zu erkennen und interventionsspezifische Unterstützungsangebote zu gestalten.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung umfasst insgesamt 160 Stunden, unterteilt in theoretische und praktische Unterrichtseinheiten.

Curriculum der Ausbildung
Gesamtstunden: 160

  1. Basismodul: Einführung in die Palliativpflege (20 Stunden)
  • Grundlagen der Palliativversorgung
    • Definition und Ziele der Palliativpflege
    • Unterschied zwischen Palliativ- und Hospizpflege
  • Rechtliche Grundlagen
    • §39 SGB V: Anspruch auf Palliativversorgung
    • Patientenverfügungen und Vollmachten
  • Ethik und Palliativpflege
    • Ethische Fragestellungen in der Palliativversorgung
    • Umgang mit Sterben und Tod
  1. Modul: Grundlagen der Schmerztherapie (20 Stunden)
  • Schmerzwahrnehmung und -verarbeitung
  • Schmerzerfassung und -dokumentation
  • Medikamentöse Therapien
  • Alternative und komplementäre Schmerztherapien
  1. Modul: Symptommanagement (20 Stunden)
  • Umgang mit häufigen Symptomen
    • Übelkeit, Erbrechen, Atemnot, Fatigue
  • Interventionen und deren Implementierung
  • Multidisziplinäres Symptommanagement
  1. Modul: Kommunikation in der Palliativpflege (20 Stunden)
  • Gesprächsführung mit Patienten und Angehörigen
  • Umgang mit Trauer und Verlust
  • Krisenintervention
  1. Modul: Psychosoziale Aspekte (20 Stunden)
  • Bedürfnisse und Ressourcen von Patienten
  • Angehörigenarbeit
  • Selbstfürsorge für Pflegekräfte
  1. Modul: Interdisziplinäre Zusammenarbeit (20 Stunden)
  • Teambildung und Teamarbeit in der Palliativversorgung
  • Rollen und Verantwortlichkeiten verschiedener Berufsgruppen
  • Netzwerkbildung und Kooperationen außerhalb des Gesundheitssektors
  1. Praktische Module (40 Stunden)
  • Praktische Übungen in der Palliativpflege
    • Rollenspiele zur Kommunikation
    • Fallbeispiele zum Symptommanagement
  • Praktika in Palliativstationen oder -diensten
    • Beobachtungen und Reflexionen

Abschluss

Am Ende der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat als „Palliativpflegefachkraft“, welches die erfolgreichen Kenntnisse und Fähigkeiten in der spezialisierten Palliativpflege bestätigt.

Anmeldemöglichkeiten

Interessierte können sich über unsere Website anmelden oder direkt Kontakt mit unserem Bildungsteam aufnehmen. Dieses Schulungsangebot kann je nach Einrichtung, lokalen Gegebenheiten und speziellen Anforderungen angepasst werden.

Etwas wichtiges vorab – Transparenz beim Einsatz künstlicher Intelligenz

Wir setzen künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug ein. Dies betrifft unter anderem die Erstellung einzelner Bilder und visueller Darstellungen auf unserer Webseite. Hierfür nutzen wir insbesondere ChatGPT und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Bilderstellung.

Viele Themen unserer Arbeit betreffen Menschen in persönlichen, beruflichen oder gesundheitlich sensiblen Lebenssituationen. Um solche Situationen verständlich und anschaulich darstellen zu können und gleichzeitig die Privatsphäre, die Persönlichkeitsrechte und die Würde tatsächlich betroffener Personen zu schützen, verwenden wir teilweise künstlich erzeugte Symbolbilder.

Die auf diese Weise dargestellten Personen und Situationen sind grundsätzlich fiktiv. Sie zeigen keine konkreten Teilnehmenden, Klientinnen oder Klienten, Mitarbeitenden oder sonstigen Personen aus unserem Arbeitsumfeld. Ebenso handelt es sich nicht um die bildliche Dokumentation tatsächlicher Einzelfälle, sofern dies nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet wird. Ausgenommen ist das Akademie Team sowie der wissenschaftliche Fachbeirat. Bei diesen Personen handelt es sich um reale Personen.

Künstliche Intelligenz unterstützt uns bei der Gestaltung und Veranschaulichung unserer Inhalte. Die Auswahl, Prüfung und inhaltliche Einordnung erfolgt jedoch weiterhin durch uns. Die Verantwortung für sämtliche veröffentlichten Inhalte verbleibt bei unserem Unternehmen.

Unser Ziel ist es nicht, eine falsche Wirklichkeit vorzutäuschen. Wir möchten komplexe oder sensible Situationen vielmehr verständlich, respektvoll und datenschutzbewusst veranschaulichen. Deshalb machen wir den Einsatz künstlicher Intelligenz transparent und kennzeichnen entsprechende Inhalte, soweit dies für die Betrachterinnen und Betrachter von Bedeutung ist.

Ihr Ikarus Rhein-Neckar Team