Ikarus Rhein-Neckar

Wer wir sind

Wir – Ikarus Rhein-Neckar – verstehen uns nicht nur als sozialer Dienstleistungsanbieter, dessen Mitarbeiter über einen Erfahrungsschatz von über 30 Jahren in der beruflichen Bildung und Rehabilitation von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verfügen, sondern auch als ein Teil einer Gemeinschaft, die ihre soziale Verantwortung ernst nimmt und mit Professionalität und Leidenschaft die Wünsche und Bedürfnisse der betroffenen in den Vordergrund stellt.

Unsere Einrichtung befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der Mark-Twain-Village in Heidelberg-Südstadt. Damals wurde das viergeschossige Gebäude von den US-Streitkräften als Büro- und Verwaltungsgebäude genutzt, ca. 1960 errichtet und 2008/2009 umfassend saniert. Aktuell wird das Gebäude den Anforderungen an unsere Zwecke angepasst. Ein besonderes Augenmerk haben wir bei der Auswahl und dem Umbau auf die Barrierefreiheit und Erreichbarkeit gelegt. Mit der zentralen Lage inmitten des Konversionsgebietes sind wir hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Während der Bus direkt vor dem Gebäude hält, ist die Straßenbahnhaltestelle in ca. 3 Minuten Fußweg zu erreichen. Zudem sind wir auch per PKW über den Autobahnanschluss Heidelberg-Mitte/Autobahn A5 (ca. 3km) hervorragend zu erreichen. Ausreichende Parkplätze für Teilnehmer und Besucher stehen im Umfeld zur Verfügung.

Mitarbeitern, Rehabilitanden, Kunden, Kostenträgern sowie Kooperationspartnern bieten wir eine professionelle Alternative und Ergänzung zu den klassischen Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation und Integration für psychisch erkrankte Menschen. Weiter wünschen wir uns zum Wohl der betroffenen Menschen eine kooperative, partnerschaftliche und wertschätzende Zusammenarbeit mit allen beteiligten Organisationen und Verantwortlichen im Teilhabeprozess.


Unser Leitbild

Ikarus Rhein Neckar, das Institut für Kulturtechniken, Arbeit, Rehabilitation und Soziales ist ein privates Unternehmen, dessen Vision und Ziel eine Gesellschaft ist, in der alle Menschen an allen Lebensbereichen teilhaben dürfen und können. Um ihnen die bestmöglichen Chancen zu eröffnen, sehen wir es als unsere Mission an, deren Ressourcen nicht nur zu erhalten, sondern auch zu fördern und sie damit in die Mitte der Gesellschaft zu holen.

Führung

Unsere Führungskräfte geben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Orientierung und Sicherheit in ihrem Handeln. Sie stärken und fördern die Eigenverantwortung, setzen sich mit ihren Ideen auseinander und beteiligen sie an Innovations- und Entscheidungsprozessen. Sie motivieren, indem sie Leistungen anerkennen, konstruktive Kritik äußern und verbindlich auftreten und handeln. Unsere Führungskräfte kommunizieren uneingeschränkt wertschätzend und respektvoll mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie informieren sie frühzeitig und umfassend. Sie erläutern Zusammenhänge, Hintergründe und Entscheidungen. Sie begleiten und unterstützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Veränderungsprozesse und entwickeln mit ihnen gemeinsam Ziele und Strategien. Die Zusammenarbeit von Führungskräften ist von Vertrauen und Integrität geprägt.

Mitarbeiter

Unsere engagierten und zuverlässigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns die wichtigste Ressource. Für sie alle tragen wir nicht nur die soziale-, sondern auch gesundheitliche Verantwortung. Wir bringen ihnen uneingeschränkt Wertschätzung und Respekt durch die Übertragung von eigenständigen Aufgaben mit Verantwortung entgegen. Wir fördern ihre individuelle und persönliche Entwicklung sowie den Ausbau ihrer fachlichen Kompetenz, um damit ihre persönlichen und beruflichen Entwicklungschancen zu erhöhen. Wir pflegen eine offene wertschätzende und transparente Kommunikation.

Teilnehmer und Beschäftigte

Mit bestmöglicher Qualität und Fachlichkeit ermutigen und unterstützen wir ressourcenorientiert, individuell, persönlich und wertschätzend Menschen dabei, ihre eigenen Ziele zu verwirklichen. Wir fördern Kulturtechniken, soziale Kompetenzen sowie Fach- und Allgemeinwissen, um neue Handlungsspielräume und Perspektiven zu gewinnen.

Kostenträger

Gemeinsam mit den Kostenträgern als unseren Partnern entwickeln wir wirtschaftlich attraktive und ressourcenorientierte Angebote, die dem Leitgedanken der Inklusion, dem BTHG und der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechen. Wir verstehen uns dabei als aktiver Gestalter in einem sich stetig verändernden Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen. Die kontinuierliche Verbesserung unserer Dienstleistungen und Prozesse sowie die Entwicklung unserer Innovationen, werden durch unsere leistungsstarken Mitarbeiter vorangetrieben.

Wirtschaftlichkeit

Für uns ist es kein Widerspruch, ein soziales Unternehmen wirtschaftlich solide zu führen und dabei ein Höchstmaß an Qualität, Professionalität und Wertschätzung für die Menschen die unsere Leistungen in Anspruch nehmen bereitzustellen. Dabei stehen wir neuen Leistungsfeldern ebenso aufgeschlossen gegenüber wie dem Ausbau von engen Kooperationen.

Qualitätsmanagement

Mit Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 und der AZAV sowie unserer aktiven Mitarbeit in diversen Netzwerken und Qualitätszirkeln stellen wir die kontinuierliche Entwicklung unserer Teilnehmer und Beschäftigten, sowie die Entwicklung unserer Dienstleistungen für unsere Kunden aus Industrie und Handel in den Mittelpunkt aller Bemühungen. Für unsere Fachkräfte ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sie auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand sind und neue Methoden und Verfahren zum Vorteil der Teilnehmer, Beschäftigten und Kunden kennen und anwenden können. Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen interne und externe Fortbildungen, um kompetente Ansprechpartner für unsere Teilnehmer, Beschäftigten und Kunden zu sein. Alle Dienstleistungen durchlaufen regelmäßige Qualitätskontrollen. Unsere internen und externen Qualitätssicherungssysteme werden durch erweiterte Standards die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen ergänzt.


Unser Menschenbild

„Alle Bemühungen zur Persönlichkeitsentwicklung, Prävention, Behandlung, Therapie, Rehabilitation und Pflege sollen den ganzen Menschen umfassen. Wenn irgend möglich, soll jeder Betroffene die Chance erhalten an Maßnahmen der Prävention, Behandlung, Therapie, Rehabilitation, Ausbildung und Persönlichkeitsförderung teilzuhaben. Alle Bemühungen müssen dabei zielgerichtet auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Inklusion sein. Mit allen Betroffenen, den Angehörigen und den verschiedenen Professionellen im Sozial- und Gesundheitswesen soll eine wertschätzende Gesprächskultur entwickelt und praktiziert werden, bei der jeder im Dialog zu seiner jeweiligen Geltung gelangt. Es sollte also jeder ernst genommen und auch angehört werden. 

In der Anamnese soll es nicht nur um die chronologische und quantitative Erfassung von Krankheiten, von Plus und Minus im Lebenslauf, der Dauer oder Häufigkeit von Maßnahmen zur Rehabilitation oder Pflege gehen, sondern auch um die dahinterstehenden Aussagen, Schlussfolgerungen und der daraus entstehenden Möglichkeiten von ressourcenorientierten Maßnahmen und Behandlungen. Das bedeutet, es ist nicht nur von Relevanz, wann der Betroffene welche Krankheit, welche Maßnahme zu welchen Kosten wo hatte, sondern es geht darum, zu erkennen, warum es zur jeweiligen Situation gekommen ist und welche Ressourcen der Betroffene nutzen kann, um wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Dies soll über die gemeinsame Reflexion der relevanten Systeme erfolgen. Zu diesen zählen die Systeme der Krankenhäuser und Kliniken, der niedergelassenen Ärzte, der Einrichtungen (z. Bsp.: BBW, WfbM, Alten- und Pflegeheime usw.), der Sozialwelt (Krankenkasse, Pflegekasse, Beratungsstellen, RV), des Arbeitsmarktes (Jobcenter, Agenturen, Ministerien) und das System der Familie. Jeder professionelle Dienstleister muss seine eigene Rolle erkennen und seine Wirkung auf den Betroffenen möglichst offenlegen und reflektieren, damit alle Beteiligten Spielräume gewinnen.“


 

Etwas wichtiges vorab – Transparenz beim Einsatz künstlicher Intelligenz

Wir setzen künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug ein. Dies betrifft unter anderem die Erstellung einzelner Bilder und visueller Darstellungen auf unserer Webseite. Hierfür nutzen wir insbesondere ChatGPT und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Bilderstellung.

Viele Themen unserer Arbeit betreffen Menschen in persönlichen, beruflichen oder gesundheitlich sensiblen Lebenssituationen. Um solche Situationen verständlich und anschaulich darstellen zu können und gleichzeitig die Privatsphäre, die Persönlichkeitsrechte und die Würde tatsächlich betroffener Personen zu schützen, verwenden wir teilweise künstlich erzeugte Symbolbilder.

Die auf diese Weise dargestellten Personen und Situationen sind grundsätzlich fiktiv. Sie zeigen keine konkreten Teilnehmenden, Klientinnen oder Klienten, Mitarbeitenden oder sonstigen Personen aus unserem Arbeitsumfeld. Ebenso handelt es sich nicht um die bildliche Dokumentation tatsächlicher Einzelfälle, sofern dies nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet wird. Ausgenommen ist das Akademie Team sowie der wissenschaftliche Fachbeirat. Bei diesen Personen handelt es sich um reale Personen.

Künstliche Intelligenz unterstützt uns bei der Gestaltung und Veranschaulichung unserer Inhalte. Die Auswahl, Prüfung und inhaltliche Einordnung erfolgt jedoch weiterhin durch uns. Die Verantwortung für sämtliche veröffentlichten Inhalte verbleibt bei unserem Unternehmen.

Unser Ziel ist es nicht, eine falsche Wirklichkeit vorzutäuschen. Wir möchten komplexe oder sensible Situationen vielmehr verständlich, respektvoll und datenschutzbewusst veranschaulichen. Deshalb machen wir den Einsatz künstlicher Intelligenz transparent und kennzeichnen entsprechende Inhalte, soweit dies für die Betrachterinnen und Betrachter von Bedeutung ist.

Ihr Ikarus Rhein-Neckar Team